Fotografin aus Berlin

04.02.2026 – Selbstständigkeit · Jahresrückblick

Mein weinfein-Jahr 2025 – Videografie und neue Angebote

Was für ein tolles Jahr liegt da hinter mir. Es gab erneut Momente, in denen es für mich raus aus meiner Komfortzone ging und ich dank dem Vertrauen meiner Kunden grandiose Projekte umsetzen konnte. Mein Vorhaben aus dem letzten Jahr, mich intensiver in die Videografie einzuarbeiten, konnte ich umsetzen – mehr als ich es mir je erträumt hätte.

Meine Weiterentwicklung im Videobereich 

In das Jahr bin ich, neben meinen Designprojekten, mit der Videochallenge von » Paula Simon und » Virginie Holzner gestartet. Unter dem Namen » femaleperspectivestories haben die beiden über drei Monate ein großartiges Projekt ins Leben gerufen. Es war als Einstig ins Thema Video gedacht und hat mir ermöglicht, mich noch intensiver damit zu befassen. Jede Woche gab es Videocalls in einer großen Frauenrunde mit Vorträgen, die die technischen Aspekte behandelten, aber vor allem viel Motivation für die Umsetzung. Die vier Aufgaben, die ich als Video umgesetzt habe, waren sehr inspirierend. Mit meiner neuen Kamera, die ich kurz zuvor gekauft hatte (Nikon Zf), bin ich im Winter losgezogen und habe mich selbst für drei Aufgaben gefilmt.

‍Für die vierte Aufgabe „Erzähle eine Geschichte über eine Person“ konnte ich die freie » Traurednerin Alice porträtieren. 

‍Die Community und der wertschätzende Austausch aller Teilnehmerinnen war wundervoll. Meine Erlebnisse habe ich in diesem Video zusammengefasst.

Aufregende Videoprojekte

Im Winter durfte ich mein erstes Musikvideo für » MisteresSEntial drehen. Zwar hatte ich bereits einige Videos für Kunden gedreht, aber noch kein künstlerisches, was sehr aufregend war. Nachdem wir seine Vorstellungen für den Look besprochen hatten, filmte ich mit gezielter Lichtsetzung die Sequenzen in einer urbanen Location. Geschnitten habe ich das Video mit Davinci, mit dem ich seit der Challenge im Videoschnitt arbeite.

‍Um mich weiter auszuprobieren, entschied ich als besonderes Angebot während meiner Kirschblütenfotosessions zusätzlich ein kurzes Video zu kreieren und als Bonus zu verschenken. So konnte ich mich weiter darin üben, Foto und Film bei einer Session zu kombinieren. Weil das sehr gut klappte, entschied ich mich, mein » Angebot um die Videografie zu erweitern.

Erfahrung und Equipment

Schrittweise wurde ich beim Filmen mit meiner Kamera sicherer und konnte nach und nach weitere filmspezifische Regeln integrieren. Die 180° Regel, N-log und ND-Filter zu nutzen oder Color Grading im Schnitt einzusetzen. Während ich beim ersten Musikvideo noch filmte, ohne auf diese zu achten, setzte ich beim zweiten Musikvideo im Frühling die Elemente ein. 

Bei meinen Videoprojekten entstanden weiterhin ebenso Fotos. Bis April fotografierte ich noch mit meiner bisherigen Nikon D850 und wechselte zum Filmen auf die Zf. Ab Mai nutzte ich die Spiegellose dann ebenso fürs Fotografieren.

‍Raus aus der Komfortzone

‍Im April ging es einmal komplett raus aus meiner Komfortzone, denn ich durfte einen Kunden bei seinem Messeauftritt mit Foto und Film begleiten und das Kurzvideo des Tages direkt vor Ort schneiden. Nach einem zweistündigen Schnitt, ging das Video am selben Abend auf mehreren Kanälen online. Mit meiner guten Vorbereitung konnte ich das ambitionierte Vorhaben gut umsetzen und war sehr stolz auf das Ergebnis. 

‍Weitere spannende Video/Fotoprojekte, die ich umsetzen konnte, waren die Begleitung der lieben » Leni Moretti bei ihren Familienfotoshootings mit Fotos und Videoclips, die sie für Marketing und ihre Online-Kurse nutzt. Außerdem begleitete ich eine Hochzeit von Virginie filmisch, um zu schauen, wie mir das gefiel. Bei Hochzeitsbegleitungen ist mir die Kombination von Foto und Video zu viel, weil alles sehr aufregend und schnell abläuft und ich keine wichtigen Szenen, weder mit einem noch dem anderen, verpassen möchte. Nach dieser Erfahrung, kann ich mir durchaus vorstellen, Hochzeitsfilme anzubieten und mit Hochzeitsfotografinnen zusammenzuarbeiten.

Weiterbildung und Austausch

Jedes Jahr investiere ich in meine Weiterbildung. Dieses Jahr entschied ich mich für die Video Masterclass von Sebastian Linda. Gemeinsam mit einigen Mädels aus der Community der Videochallenge zu Jahresbeginn, ging es für einen zweitägigen Workshop nach Erfurt. Wir lernten kreative Drehtechniken und Schnitt auf Musik. Es entstand ein kurzes Porträt einer Kollegin. 

Zu sehen, wie andere arbeiten ist sehr inspirierend. Man kann für sich immer etwas mitnehmen oder andere weiterbringen. Auch dieses Jahr habe ich weiterhin den Austausch mit Kolleginnen gesucht. Gerade durch die Solo-Selbstständigkeit arbeitet man viel allein, darum kann ich dir nur wärmstens empfehlen, dich mit Kollegen zu vernetzen.

Die Berlinerin in den Schweizer Alpen

Eine aufregende Reise führte mich im Sommer in die Schweiz zur lieben » Sarah Stangl. Durch das Thema Video entstand 2025 unser regelmäßiger Austausch. Sarah entwickelt einen neuen Online-Kurs für Tierfotografen und ich durfte sie filmisch für die Erstellung von Erklärvideos begleiten. Wir hatten nicht nur zwei spannende Drehtage, sondern ich konnte durch sie einen kleinen Einblick der Schweizer Alpen bekommen, einen Sonnenaufgang im Bergpanorama erleben und mich im kühlen Bergsee abkühlen. Das war ein unvergessliches Erlebnis, für das ich ihr unendlich dankbar bin.

Neues Angebot in der Businessfotografie

Ein ganz tolles Businessfotoshooting im Sommer lies mich mein neues Angebot » für kreative Selbstständige konkretisieren. Durch die Erfahrung in der Zusammenarbeit mit kreativen Selbstständigen entstand mein Konzept, Personal Branding Foto- & Videoshootings anzubieten, die eine intensive Vorbereitung, einen entspannten Foto- & Drehtag und hochwertig bearbeitete Bilder und Videoclips vereinen. Endlich habe ich ausformuliert, was ich zukünftig verstärkt  machen möchte: Solo-Selbstständige begleiten und ihrer Leidenschaft Präsenz verleihen.

Wie du siehst, hat mich das Thema Video im Jahr 2025 intensiv beschäftigt. Gleichzeitig durfte ich wieder einige Familien und Hochzeiten fotografieren und Schönes gestalten. 

Zum Ende des Jahres habe ich mein langjähriges Büro aufgegeben, das mich seit Beginn meiner Selbstständigkeit begleitet hatte. Trotz etwas Wehmut über das Ende dieses Kapitels, fühlt sich die Entscheidung gut an.

Mein Vorhaben für ‚Sechsundzwanzig‘

Ich bin in meinem zehnten Jahr Vollzeit-Selbstständigkeit. Ich bin stolz auf meinen Mut, mich regelmäßig auf Neues einzulassen. Zugegeben, manchmal etwas naiv, mute ich meinem Zukunfts-Ich sehr viel zu. Ohne Herausforderungen wäre ich aber sonst nicht so weit. 

Weiterentwicklung macht mir großen Spaß und jetzt darf ich mich trauen, 2026 mein breit aufgestelltes Angebot anzuschauen und mir klar zu werden, welche Lieblingsprojekte ich für meine Kunden umsetzen möchte. Dafür sollen auch meine Websites mit Wordpress neu aufgesetzt werden. Es gibt also viel zu tun. Los geht’s.

Schön, dass du bis hierhin gelesen hast. 

Ich freue mich, dass du meinen Weg begleitest.

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Hey, ich heiße Chrissy Weineich und arbeite seit
9 Jahren selbstständig als Fotografin und Designerin in Berlin.

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